Berliner Apotheker

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  • Tag der Apotheke (07.06.2018)

    Anlässlich des Tages der Apotheke veröffentlichte die ABDA am 6. Juni ihre neue Statistikbroschüre: "Die Apotheke 2018: Zahlen, Daten, Fakten“. Daraus geht u.a. hervor, dass die Apotheken in Deutschland im Jahr 2017 rund 470.000 Nacht- und Notdienste leisteten und damit rund um die Uhr die flächendeckende Arzneimittelversorgung im gesamten Bundesgebiet Mehr erfahren
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Ihr Anliegen, unser Engagement.

Ihr Anliegen, unser Engagement.

Als Liste 2 setzen wir uns für Ihre Belange ein und stehen für explizite Forderungen.

  • Wir fordern die Politik auf, den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten.

    Dazu führen wir Gespräche mit Politikern aller Parteien sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.
    Es sind die niedergelassenen Apothekerinnen und Apotheker vor Ort,

    • die als Experten für Arzneimittel ihren unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung in der ambulanten Versorgung leisten
    • die für die Menschen Rezepturen und lebenswichtige, individuell dosierte Parenteralia herstellen
    • die die Patienten in die Handhabung von medizinischen Geräten einweisen
    • die notwendige Geräte vermieten
    • die Versorgung mit Betäubungsmitteln, T-Arzneimitteln und kühl aufzubewahrenden Arzneimitteln sicherstellen
    • die die Notdienste und andere für die Versorgung notwendigen Dienstleistungen erbringen.

    Diese Leistungen können, dürfen oder wollen Versandhändler nicht erbringen - dies können nur wir!

  • Wir fordern die Abschaffung der „Importförderklausel“ durch den Gesetzgeber.

    Die Notwendigkeit dieser Förderklausel ist überholt, da das vermeintliche Einsparpotential für die gesetzlichen Krankenkassen marginal ist. Daneben stellt sie jedoch eine Bevorzugung einzelner Firmen dar und ist ein Einfallstor für Arzneimittelfälschungen.

  • Wir fordern den Erhalt der Apothekenpflicht.

    Nur diese gewährleistet die bestimmungsgemäße Anwendung von Arzneimitteln und wirkt Fehlanwendungen und ungehemmten Verbrauch von Arzneimitteln entgegen. Arzneimittel sind ein Gut besonderer Art und keine Konsumartikel zur bedingungslosen Renditesteigerung der Gesundheitswirtschaft.
    Leider untergraben auch Teile der pharmazeutischen Industrie die Apothekenpflicht, indem sie ihre Produkte als Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel oder gar als Kosmetika deklarieren. So fördern sie die Trivialisierung von Arzneimitteln. Diesem Verhalten müssen wir gemeinsam und entschlossen entgegentreten.

  • Wir fordern den Fortbestand des Fremdbesitzverbotes und die Beibehaltung der Beschränkung des Mehrbesitzes.
    Die inhabergeführte Individualapotheke muss mit den erforderlichen Rahmenbedingungen gesichert werden.

    Als selbständige, freie Heilberufler sind Apothekerinnen und Apotheker in ihren pharmazeutischen Entscheidungen unabhängig – allein dem Wohl der Patienten verpflichtet. Die Apotheke ist ein Ort der Kommunikation, der Begegnung, Nähe und Fürsorge.
    Dagegen würden wir bei Fremdbesitz zu Erfüllungsgehilfen ökonomischer Optimierungen werden. Die Gesundheit der Patienten stände dann nicht mehr ausschließlich im Mittelpunkt unserer Arbeit.

  • Selektivverträge zur Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln, Medizinprodukten etc. lehnen wir strikt ab.

    Derartige Verträge gefährden die flächendeckende Versorgung in den Kiezen Berlins durch die Einschränkung der freien Apothekenwahl. Diese Wahlfreiheit ist ein entscheidender Grundpfeiler unseres Gesundheitswesens und muss  gestärkt werden.

  • Wir fordern den Erhalt des Apothekers als freien Heilberuf.

    Die Gesundheit der Patienten steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Außerdem sind wir Heilberufler mit Personalverantwortung. Wir schaffen wohnortnahe und flexible Arbeitsplätze, die auch für Frau äußerst attraktiv sind. Der Frauenanteil von ca. 90% über alle Berufsgruppen spricht für sich.

  • Wir fordern die Weiterentwicklung der Arzneimittelpreisverordnung mit einem einheitlichen Apothekenabgabepreis.

    Auf Grundlage eines fairen Berechnungsmodus muss unsere Vergütung jährlich überprüft und mindestens an den Lebenshaltungsindex angepasst werden.

  • Wir fordern, den uns auferlegten Verwaltungsaufwand deutlich zu reduzieren und angemessen zu honorieren.

    Dazu zählen das Eintreiben der Zuzahlung sowie der Herstellerrabatte, einschließlich der Vorfinanzierung, das Umsetzen der Rabattverträge und zukünftig das Erstellen der Medikationspläne. Auch unser Beitrag zur Arzneimittelsicherheit, securPharm, muss angemessen honoriert werden.

  • Wir fordern die Einbindung der Apothekerschaft in die Präventionsaufgaben der Gesellschaft.

    Wir Apotheker und Apothekerinnen genießen höchstes Vertrauen in der Bevölkerung, kennen unsere Patienten und sind als niedrigschwellige Anlaufstellen prädestiniert, anspruchsvolle Präventionsarbeit zu leisten. Die Ärzteschaft müssen wir davon überzeugen, dass die Einbindung unserer Berufsgruppe zu einer effektiveren Präventionsarbeit führen wird und keinesfalls als Konkurrenz zu sehen ist. Eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Heilberufen wird der Gesellschaft Nutzen bringen.

  • Wir werden unseren Einfluss auf die Europapolitik verstärken um unsere Interessen deutlich in den Focus der Akteure vor Ort zu setzen.

    Entscheidungen, die auch uns Apothekerinnen und Apotheker betreffen, werden häufiger als bisher auf europäischer Ebene getroffen werden. Um unseren Belangen in Europa mehr Bedeutung zukommen zu lassen, werden wir in einen regelmäßigen Diskurs mit den Berliner Europaabgeordneten eintreten.

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